L’Osteria, 18. Januar 2019

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Das Trias-Gebäude in Leipzig ist das dritte Hochhaus in der Innenstadt und erinnert in seiner eleganten Anmutung an das Flatiron Building in New York. Die Architektur von Schulz & Schulz war Ergebnis eines bundesweiten Wettbewerbs und bereichert das innerstädtische Areal am Martin-Luther-Ring.

Im Erdgeschoß findet sich die modern und freundlich anmutende L´Osteria mit einer Mischung aus Italienflair und Industriechic – die Leipziger Version eines überregionalen Franchisingkonzeptes. Zu viert ergattern wir einen der letzten freien Tische.

Wagenradgroße Steinofenpizzen haben unsere Tischnachbarn vor sich. Die anderen essen riesige Pasta-Portionen. Prompt werden wir bedient und die Serviererin verspricht, in zwei Minuten wieder bei uns zu sein. Dann passiert sehr lange Zeit nichts. Die Vorspeisenteller, die irgendwann kommen, sind dreckig. Unsere Getränke – Wein- und Wasserkaraffen – werden auf einer Ecke des Tisches abgestellt. Einschenken und weiterreichen dürfen wir sie selbst.

Viele lassen sich die Reste der üppigen Bestellungen in weiße Papiertüten packen, die sie später wie Trophäen nach Hause tragen. Putzlappen und Nachwischtuch liegen über Stunden auf dem Tisch vor mir. Punkt Mitternacht geht das grelle Oberlicht an. Auch wir sollen jetzt gehen. Unsere Nudeln hatten gut geschmeckt. Vielleicht wäre ein Espresso noch nett gewesen.

Trotz der guten Lage und der schmackhaften Speisen werden wir keinesfalls wiederkommen. Der Service war beschämend.

 

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