(smow) lädt zur Präsentation der Designliege „moon“, 10. Oktober 2019

 

Der interdisziplinären Forschungsgruppe für Materialgerechtes Entwerfen und Konstruieren mit faserverstärkten Kunststoffen (FOMEKK) an der Bauhaus-Universität Weimar, deren Mitglied Dr. Pamela Voigt war, verdankt sich ihre Begeisterung für Kunststoffbauten. Die Entwicklung setzte in den fünfziger Jahren ein und hatte ihren vorläufigen Höhepunkt in den Sechzigern. Prominentestes Beispiel ist sicherlich der „Futuro“ von Matti Suuronen aus dem Jahr 1968, noch heute in München zu besichtigen.

Die Pioniere des Kunststoffbaus, Buckminster Fuller, Heinz Hossdorf oder Heinz Isler, fanden medial viel Beachtung, kamen bei ihren Entwürfen in der Regel über Prototypen oder Kleinstserien jedoch nicht hinaus. Und spätestens nach dem Ölpreisschock in den siebziger Jahren waren die Produktionskosten für glasfaserverstärkten Kunststoff einfach zu teuer geworden.

Mit 6700 Euro ist die Designliege „moon“ ebenfalls kein Schnäppchen. Wer Voigts Ausführungen von der ersten Idee bis zum finalen Herstellungsprozess verfolgt, findet den Preis in Anbetracht der langen Entwicklungsdauer, erforderlicher Prototypen und zahlreicher Tests – noch dazu mit Untergestellen und Materialien – durchaus gerechtfertigt. Beim Verkauf von zehn Liegen wären die Entwicklungskosten wieder eingespielt.

Im Inneren der „moon“ liegt es sich geborgen und kuschelig. Nur das Aufstehen fällt schwer. Die Designliege ist derzeit bei (smow) ausgestellt und kann getestet werden.

 

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