Eröffnung „SILBER auf GLAS. Leipzig-Fotografien Atelier Hermann Walter 1913-1935“, Stadtgeschichtliches Museum, 10. Dezember 2019

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Der Ausstellungtitel „Silber auf Glas“ beschreibt das aufwändige Handwerk, das der Fotografie zu Beginn des letzten Jahrhunderts innewohnte. Glasplatten wurden mit einer hochsensiblen Silberlösung imprägniert, so dass eine dauerhafte Verbindung entstand. Diese macht es bis heute möglich, hochwertige Reproduktionen herzustellen.

Das Plattenarchiv der Leipziger Firma Hermann Walter mit rund 4000 Aufnahmen ging in den Besitz des Stadtgeschichtlichen Museums über. Erstmals zeigt nun die Schau eine Auswahl aus den Jahren 1913 bis 1935: herausragende Stadtarchitektur, Arbeiterinnen und Arbeiter, aber auch private Momente – wie das gemeinsame Baden im Elsterflutbecken oder ein Besuch im Zoo.

Die dominante Ausstellungsinszenierung mit dunkelgrauen Stellwänden macht den Fotografien unnötig Konkurrenz. Hier wäre Zurückhaltung mehr gewesen. Auch die mäßig organisierte Eröffnungsveranstaltung, die das Publikum vor allem Hinterköpfe und Rücken sehen ließ, wäre besser vorzubereiten gewesen.

Die sehenswerten Fotografien sind noch bis zum 19. April 2020 zu erleben. Zur Finissage werden einige der ausgestellten Fotodrucke zugunsten der Hieronymus-Lotter-Gesellschaft versteigert.

Mittagspause bei „Emma’s Feinfood“, 06. Dezember 2019

e.jpgWer schon einmal in der Bretagne unterwegs war, kennt das Original: Crêpe, die bretonische Form des Eierkuchens. Traditionell auf einer runden, gusseisernen Platte gebacken, ist dabei der richtige Einsatz des Teigrechens entscheidend für ein gutes Ergebnis. Gleichmäßig und dünn soll es sein. In dieser Kunst versucht sich nun auch „Emma’s Feinfood“ und schließt damit eine Lücke in der Jahnallee, die zwar reich an Döner- und Pizzaläden ist, für Liebhaber süßer Leckereien jedoch bislang wenig bot. Gleich vier Personen können am runden Tisch Platz nehmen und durch die große Scheibe zusehen, wie der täglich frisch zubereitete Teig gekonnt verstrichen wird. In schmucken Gläsern stehen Streusel, Schokoladen, Kekse und vieles mehr für den Wunschcrêpe bereit. Bewusst wird dabei mit Originalen geworben: Nutella, Bounty, Mars & Co. Wem das zu viel kapitalistische Warenästhetik ist, der greift zu saisonal wechselnden Früchten, Eis, Sahne, Apfelmus oder der herzhaften Variante mit Schinken und Käse. Für den großen Hunger gibt es fünf verschiedene Galettes mit mindestensvier Zutaten wie Bergkäse, Schinken, Mozzarella bis hin zu Serrano, Parmesan, Tomaten, Balsamico und Frischkäse. Die Portionen sind reichlich und im Vergleich zum süßen Crêpe deshalb auch deutlich teurer.

Eisgetränke, Softdrinks, Spirituosen und diverse Kaffeegetränke stehen zudem zur Auswahl. Ich starte mit einem einfachen Crêpe ohne viel Schnickschnack und werde nicht enttäuscht – tolle Konsistenz, hübsch zusammengeklappt und galant mit Puderzucker bestäubt. Entspannt wirken auch die Tischnachbarn. Felix, der gleich um die Ecke wohnt, freut sich über die Neueröffnung. Nur die Schließzeit sei mit 20.00 Uhr zu früh. Zum Wohlfühlen trägt sicherlich auch die freundliche Atmosphäre des poppig eingerichteten Ladens bei, in dem Gold und knalliges Pink gute Laune verströmen. Namensgeber ist übrigens die französische Bulldogge Emma, Schoßhündchen des Teams und eine weitere Reminiszenz an das Ursprungsland der Crêpe.

Emma’s feinfood, Jahnallee 21, 04109 Leipzig, Montag – Sonntag von 10.00 – 20.00 Uhr, geschlossen an Feiertagen

Eröffnung der 22. Tournee „Cinema! Italia!“ im Passagekino, 05. Dezember 2019

 

Eine Woche lang zeigt das Passagekino im Rahmen der Tournee „Cinema! Italia! 2019“ italienische Filme in OmU-Fassung. Zur Eröffnung ist der Saal im Untergeschoss – genannt „Universum“ – bis auf wenige Plätze besetzt. Zwei Damen des Vereins „Italiani a Lipsia“ nutzen die Minuten vor dem Filmstart, um ihre Ziele vorzustellen: Kultur, Sprache und Tradition Italiens sollen weitergegeben werden, auch bei der Integration von Italienern in Deutschland und insbesondere in Leipzig möchten sie unterstützen, auch bei Behördengängen behilflich sein.

Unklar bleibt, was Tournee und Verein miteinander verbinden – vielleicht schlicht Italien. So mag der Eröffnungsabend des Festivals eine gute Möglichkeit sein, Italophile und damit neue Vereinsmitglieder zu erreichen.

Alles wartet auf den Film. MA COSA CI DICE IL CERVELLO – SIND DENN ALLE DURCHGEKNALLT? unterhält vortrefflich, so dass die kostenfreien Häppchen und Getränke im Anschluss dankend genossen werden – ganz gleich, wer dazu eingeladen hat.

Wer möchte, beteiligt sich noch an der Publikumsbefragung. Denn der am besten bewertete Film wird am letzten Abend der Tournee ein zweites Mal im Passagekino gezeigt.

 

Sonderkonzert „Klang trifft Idee“, Schaubühne Lindenfels, 28. November 2019

Favorites

Auf Anregung des MDR-Sinfonieorchesters vertonten zehn Studierende der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar (Fachklasse Komposition) Experimentalfime von Bauhaus-Studenten der 1920er Jahre. Die Uraufführung unter der Leitung von Ulrich Kern erweitert die Vielzahl von Veranstaltungen zum diesjährigen Bauhausjubiläum um eine zeitgenössische Facette und ermöglicht damit einen neuen Blick auf die filmischen Arbeiten, die sich allesamt auf einer DVD der Stiftung Bauhaus Dessau aus dem Jahr 2009 finden.

„Der heroischer Pfeil“ von Kurt Kranz, ein Film von Werner Graeff und „Reflektorische Farblichtspiele“ von Kurt Schwerdtfeger gehören sicherlich zu den bekannteren Beispielen. Die orchestrale Interpretation der Musik von Benjamin Lavastre sowie Mohammad H. Javaheri klingt noch lange nach. Überraschende Electronics von William Amsler stechen heraus. Sichtlich ergriffen kommen die Studierenden jeweils einzeln auf die Orchesterbühne und bedanken sich bei Ulrich Kern und seinen Musikern – „Klang trifft Idee“: eine insgesamt sehr geglückte Idee und Zusammenarbeit.

 

Eröffnung der Ausstellung „History in Fashion. 1500 Jahre Stickerei in Mode“, Grassi Museum für Angewandte Kunst, 20. November 2019

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Jeden Mittwoch wird Magdalena Orland für alle Interessierten eine offene Werkstatt  in der Ausstellung anbieten. Sie selbst hat an der Burg Giebichenstein Textil studiert und demonstriert am Eröffnungsabend, wie das digitale Sticken mit einer Stickmaschine der Krefelder Firma ZSK funktioniert. Die Farbe sucht sich der Besucher aus und darf schließlich eine kunstvoll bestickte Stofftasche mit nach Hause nehmen. Der Andrang ist groß. Auf dem riesigen Tisch liegen ferner Garne, Perlen, Stickrahmen und verschiedene Stoffe bereit – für alle, die sich in Handarbeit probieren möchten.

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Auf die geglückte Zusammenarbeit mit der Burg Giebichenstein verweisen zahlreiche zeitgenössische Entwürfe, die in Kombination mit der historischen Sammlung des Hauses eine facettenreiche Schau bilden. Musterbücher, Stickproben, Tauf- und Tanzkleidchen finden sich neben modischen Beispielen von Dolce und Gabbana. Bestickte Stoffe mit Statements und Fragen flankieren den Eingangsbereich. Jurate Ridziauskaité hat ein Stückchen Männershort von Polo Ralph Lauren wiederverwendet. Das bekannte Label hat sie durch ein zweites Pferd ergänzt und erzählt so eine neue Geschichte.

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Die Ausstellung begleitet ein umfangreicher Katalog, der im Shop zum Vorzugspreis erhältlich ist.

Auftaktveranstaltung zur Ausstellung „Spitzen des Art Déco. Porzellan im Zackenstil“, Grassi Museum für Angewandte Kunst, 09. November 2019

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Die Pfeilerhalle des Grassi Museums verfügt insgesamt über 36 horizontal gegliederte Vitrinen, die direkt in die Pfeiler eingelassen sind. Ihre Bestückung ringe den Kuratoren manches Mal einiges ab, so Olaf Thormann, Direktor des Museums. Denn dieser „schönste Art Déco-Saal Deutschlands“, der den Zeitgeist der zwanziger Jahre in Reinform verkörpere,  sei sehr speziell. Und bereits ohne Exponate ist er tatsächlich ein ästhetisches Großereignis.

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Die 400 Stücke, die seit Samstag in den Vitrinen präsentiert werden, entstanden alle zur selben Zeit wie die Pfeilerhalle. Es sind Art Déco-Objekte aus Porzellan im Zackenstil, darunter Mokkatassen, Vasen, Deckeldosen, Service und Sammelgedecke. Sie entstammen drei verschiedenen Hamburger Privatsammlungen, wurden für die Schau erstmals durchmischt, korrespondieren untereinander und mit dem Raum aufs Vortrefflichste. Leuchtendes Blau, das Dunkelrot und sehr viel Gold durchziehen das so entstandene Gesamtkunstwerk.

Prof. Dr. Peter W. Schatt, einer der drei Sammler, wendet sich nach seinem Vortrag ermunternd an das Publikum: „Wenn Sie zuhause ein Objekt haben sollten, das sie an etwas aus unseren Sammlungen erinnert, zögern Sie bitte nicht uns anzusprechen.“ Mehr oder weniger leergekauft sei der Markt, zumal die Porzellane im Zackenstil nur über einen sehr kurzen Zeitraum und in Kleinstserien hergestellt wurden – von 1918 bis in die frühen 30er Jahre. Und nicht jede Manufaktur machte mit. So fehlen KPM und Meißen. Die Ausstellung ist noch bis zum 11. Oktober 2020 in der Pfeilerhalle zu erleben.

 

Leipziger Marktplatz, 07. November 2019

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„Fichte da, wunderbar“ titelt ein Leipziger Boulevardblatt und begrüßt damit den 20 m hohen Baumriesen, erster Vorbote des diesjährigen Weihnachtsmarktes. Aus dem Vogtland wurde er herbeigeschafft. Nun fehlen noch die Lichter, wird das Pflaster wiederhergestellt, damit zur Eröffnung am 26. November alles passt. Derzeit denkt der Passant jedoch eher an Waldsterben, Steinewerfer und die Produktionsstätten von rot-weißem Flatterband – wen wunderts…

Lukas Bärfuss in Leipzig, 04. November 2019

Zwei Tage, nachdem Lukas Bärfuss den renommierten Georg-Büchner-Preis erhalten hat, liest er in Leipzig. Die Veranstaltung des Dezernats Kultur und des Vereins Literaturhaus Leipzig knüpft an eine Tradition an, die bis in die 90er Jahre zurückreicht und zwischenzeitlich aus unbekannten Gründen abgebrochen war. So ist die Liste derjenigen Georg-Büchner-Preisträger, die in Leipzig zu Gast waren, lang.

Thorsten Arendt, seit Dezember neuer Leiter des Literaturhaus Leipzig, nennt sie im Rahmen seiner Begrüßung und betont, es sei eine besondere Auszeichnung, daß Lukas Bärfuss als vergleichsweise junger Autor den Preis erhalten habe. Geehrt wird immer das Gesamtwerk. Die herzliche und vertraute Stimmung zwischen Arendt und Bärfuss, die rasch auf den gut gefüllten Saal überspringt, wird durch den Moderator Frieder von Ammon aufgelöst: Arendt ist seit Anbeginn der Lektor von Lukas Bärfuss.

Verhindert ist an diesem Montagabend die Kulturbürgermeisterin Skadi Jennicke, weshalb der Verwaltungsbürgermeister Ulrich Hörning das Willkommen der Stadt überbringt. Er verweist auf den Ort der Lesung – den ehrwürdigen Saal des Alten Rathaus – und schlägt die Brücke zu Woyzeck, die Hauptfigur in Georg Büchners gleichlautendem Drama. 1824 wurde Woyzek auf dem Leipziger Marktplatz hingerichet. Doch schon werden die Zuhörer etwas unruhig. Alle warten auf die Lesung von Lukas Bärfuss.

Hocherfreut und etwas verlegen tritt er schließlich an’s Pult. Sein Kopf sei rot, so viel sei er gerade gelobt worden. Man könne das Licht nun eigentlich ausschalten, so leuchte sein Kopf. Er liest aus dem Erzählungsband „Malinois“, der Erzählungen aus 20 Jahren versammelt.

Das Gespräch mit Frieder von Ammon erläutert die Recherchen von Lukas Bärfuss, die seiner Rede anlässlich des Büchner-Preises vorausgegangen waren. Er verdeutlicht die Verbindung zwischen Kurt Biedenkopf – dem ersten Ministerpräsidenten des Freistaates Sachsen nach dessen Neugründung – und seinem Schwiegervater, dem Industriellen Fritz Ries. Dieser stand erst in Goebbels, dann in Adenauers Diensten. Eine Entnazifizierung habe doch gar nicht stattgefunden und über die aktuellen Ereignisse, die politischen Verwicklungen brauche sich niemand zu wundern. Es sei nicht neu, so Bärfuss.

Zum Schluß wird signiert und Wein getrunken, den die Leipziger Buchhandlung Grümmer gestiftet hat. Lukas Bärfuss schließt den Abend und sagt: „Montag und Leipzig – das geht irgendwie immer gut zusammen.“

Kunstmesse Leipzig – art fair, Kongreßhalle Leipzig, 01. November 2019

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Veranstalterin der Kunstmesse Leipzig ist Alesia Elian, die auch als Kuratorin fungiert und selbst ausstellt. Weitere 31 Einzelkünstler, vier Galerien und vier Projektgruppen versammelt die Messe für zeitgenössische Kunst. Zum fünften Mal findet sie statt und stolze 8,50 Euro kostet ein Tagesticket. Neu ist der Standort: die 1900 errichtete Kongreßhalle am Zoo, das ehemalige Gesellschaftshaus des Zoos.

Eine  kleine Koje kostet den Aussteller 1495 Euro. Für 30 qm sind schon 4485 Euro einzuplanen. Dicht an dicht zeigen sich nun vielfarbige Malereien, Photokunst, manche Skulptur, einige Reliefs – insgesamt ein lautes Potpourri, das sich mit dem ehrwürdigen Großen Saal nicht verbinden kann. Aussteller und Veranstalter sind in engagiertem Gespräch. Nur das Wichtigste bei einer Verkaufsmesse fehlt: die Besucher – immerhin in diesem Fall auch potentielle Kunden.

Ist die Werbung schuld? Die ausliegende Postkarte fordert auf: „Wenn Du Kultur nicht nur aus dem Joghurt kennst, komm zur Kunstmesse Leipzig.“ Vielleicht liegt es auch einfach nur am Regenwetter. Noch bis zum 03. November kann die Messe besucht werden.

Preview GRASSIMESSE LEIPZIG 2019, GRASSI Museum für Angewandte Kunst, 24. Oktober 2019

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1920 fand die erste Grassimesse statt. Bereits damals war sie Kunstausstellung und Verkaufsmesse in einem. Zeitgenössische Künstler, Kunsthandwerker und Designer konnten entdeckt und alle Kunstobjekte und Produkte auch käuflich erworben werden. Die historischen Grassimessen gingen als „Treffpunkt der Moderne“ in die Geschichte ein. An diese Tradition knüpft die 1997 neu gegründete Messe an, die jährlich am letzten Oktoberwochenende im GRASSI Museum für Angewandte Kunst stattfindet.

Nach der Preisverleihung der GRASSIPREISE erscheinen wir zur Preview und sind überrascht. Die GRASSIMESE LEIPZIG 2019 bietet deutlich mehr Programm als in den Vorjahren: 100 internationale Aussteller und Hochschulen, ein Fokus auf Chinas Keramikzentren und die begleitende Ausstellung „Schmuck als Kunst der Nachhaltigkeit“ in der historischen Pfeilerhalle.

Der Verkaufstresen des stadtbekannten „Chinabrenner“ leuchtet schon von Weitem und belebt die Eingangssituation in angenehmer Weise.

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Neu ist zudem das Repertoire. Wir sehen völlig neuartige Materialien. Das „Büro Famos“ nennt eine in Formen gegossene zuckerartige Masse „Pate de Verre“, die – bunt eingefärbt – zusammen mit Glas zu bewundern ist. Bettina Kletzsch, die das Modehaus ihrer Ururgroßeltern neu interpretieren möchte, zeigt handbedruckte Socken, deren Muster sie Plastikverpackungen von Wurst und Käse entlehnte. Geschmackvolle Gartengeräte finden gleich vor Ort dankbare Abnehmer, die bedauern, mit dem Einsatz noch bis zum nächsten Frühjahr warten zu müssen. Doch das schönste Exponat des Abends sind sicherlich die Schneebälle, mit denen wir am liebsten manch‘ kitschige Keramikschale zu Fall bringen möchten.

sb